„Und wenn der Kollege im Ausland krank wird?" – eine berechtigte Frage in jedem Unternehmen, in dem gereist wird. Die Antwort zeichnet sich im Dreieck dreier Deckungstypen ab, und der häufigste Fehler ist, mit dem einen das Terrain der anderen zwei abdecken zu wollen.
Ihr räumlicher Geltungsbereich ist typischerweise das Inland: Netz, Versorgungsorganisation und Versorgung leben in Ungarn. Was sie im Auslandsbezug dennoch gibt: schnelle Organisation der Abklärung und Nachbehandlung nach der Heimkehr, Telemedizin auch aus dem Ausland anrufbar (paketabhängig), und die zweite Meinung, die in vielen Konstruktionen auf einem internationalen Ärztenetz beruht.
Für Geschäftsreise, Konferenz, tage- bis wochenweise Ausreisen ist die Reiseversicherung da: Notfallversorgung, Assistance, Gepäck- und Haftpflichtelemente. Mit Firmenkarten- oder Jahresrahmen-Reiseversicherung sind die regelmäßig Reisenden ohne Verwaltung abgedeckt. Wichtig: Die Reiseversicherung gilt für Notfälle – nicht für geplante Versorgung oder chronische Behandlung.
Beim für Monate oder Jahre entsandten Kollegen genügt weder das ungarische Paket noch die Reiseversicherung: Es braucht eine internationale (Expat-)Krankenversicherung, die im Gastland vollwertige Versorgung gibt. Das ist ein individuell zu planendes Gebiet – das Versorgungssystem des Gastlands, die EU-Ansprüche (die EU-Karte für während des vorübergehenden Aufenthalts medizinisch notwendig werdende staatliche Versorgung; bei einer dauerhaften Entsendung regeln die Formulare A1/S1 den Sozialversicherungsstatus) und der Aufenthalt der Familie vor Ort formen es mit.
Als Makler handeln wir in allen drei Deckungstypen – entscheidend ist, dass die drei Schichten einmal, im Ganzen durchdacht werden, nicht als fallweise Feuerwehr. Zu den umgekehrten Fragen ausländischer Mitarbeiter: Artikel über ausländische Kollegen.
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