Gibt man in der Mitarbeiterbefragung freie Hand, landet Zahn fast immer auf dem Podium. Aus gutem Grund: Zahnkosten schmerzen im Geldbeutel, sind unplanbar, und die staatliche Versorgung ist knapp. Aber genau hier ist es am wichtigsten, genau zu verstehen, was das Paket gibt.
Zahn ist typischerweise ein Zusatzmodul mit Jahresbudget: Die versicherte Person kann Behandlungen bis zu einem festgelegten Betrag abrechnen, oft bei bestimmten Partnern oder mit freier Wahl und nachträglicher Erstattung. Manche Pakete gewähren die Jahreskontrolle und die Mundhygiene-Behandlung zusätzlich, über dem Budget – ein wertvolles Extra.
Das Zahnbudget ist typischerweise eine Jahresobergrenze. Die richtige Frage ist nicht „ist Zahn drin", sondern wie groß das Budget ist, wofür es nutzbar ist und wie hoch die Erstattungsquote. Zwischen den „Zahn"-Zeilen zweier Angebote kann ein dreifacher Wertunterschied liegen – in unserer Vergleichstabelle haben Inhalt und Limit deshalb eine eigene Zeile (zu den Limits im Wörterbuch).
Die Nutzung des Zahnmoduls ist hoch und schnell – in den ersten Monaten „testen" viele genau hier das System. Die gute Nachricht: Nach dem ersten positiven Erlebnis springt auch die Nutzung der anderen Leistungen an. Bei der Einführung lohnt die besondere Hervorhebung, denn viele erwarten gar nicht, dass im Firmenpaket auch Zahn steckt.
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