Die betriebliche Krankenversicherung hat einen selten erwähnten, aber sehr realen Kostenpunkt: den gebuchten, aber nie abgesagten Termin – in der Branche No-show genannt. Auf den ersten Blick eine Kleinigkeit. In Wirklichkeit schmerzt er dreifach: den Kollegen, der wegen verschenkter Kapazität später einen Termin bekommt; den Anbieter, dessen Sprechzimmer leer steht; und das Unternehmen, weil der Versicherer die tatsächlichen Kosten des Programms früher oder später in die Prämie einpreist.
Die Erfahrung zeigt: Hinter No-shows steckt selten Nachlässigkeit. Die häufigsten Ursachen: eine berufliche Kollision (Besprechung, Deadline); in der langen Zeit zwischen Buchung und Untersuchung wird der Termin schlicht vergessen; das Absagen ist umständlich (man muss zu Öffnungszeiten anrufen); oder die Kollegin weiß gar nicht, dass eine Absage erwartet wird. Das Problem ist also eines von Prozess und Kommunikation – und damit lösbar.
Null No-shows gibt es nicht – Krankheit und familiäre Notfälle wird es immer geben. Als Faustregel: Unter 5% funktioniert das Programm ausgesprochen gut, über 10% lohnt sich ein Eingreifen mit den obigen Instrumenten. Die gute Nachricht: No-show ist typischerweise die Kennzahl, die sich mit geringem Aufwand innerhalb weniger Monate sichtbar verbessern lässt – und die Verbesserung ist ein bezifferbares Argument in der jährlichen Prämienverhandlung.
Wenn Sie wissen möchten, wie hoch die Quote nicht abgesagter Termine in Ihrem aktuellen Programm ist und was sich dagegen tun ließe, bringen Sie die Berichte zu einem 20-minütigen Gespräch mit.
Eine Frage zu Ihrem eigenen Team? Kostenloses 20-Minuten-Gespräch buchen →
Kostenlos und unverbindlich – am Ende sehen Sie Ihre Optionen und den nächsten Schritt klar.